Julius Dilling's Tagebuch

von Julius Dilling 15.09.2019 6 Antworten 3062 Aufrufe
Julius Dilling

15.09.2019, 15:18

Aller Anfang ist schwer



Ich besuchte Los Santos zum ersten mal im Juni 2017, damals noch ein recht düsterer und ruhiger Ort.


Los Santos fühlte sich zu diesem Zeitpunkt wie der Wilde Westen an, friss oder werde gefressen. Es war also nicht unüblich, dass man an jeder ecke das Angebot bekam, schnell und einfach viel Geld zu verdienen, zu welchem Preis man das tat? Nun, das wurde einem verschwiegen.


Solch Angebote waren meist sehr verlockend, da auch Bekanntschaften, welche man in den ehrlichen Jobs machte, das schnelle Geld suchten.

So war es nicht verwunderlich, dass auch ich mich durch verlockende Angebote auf diesem Weg wiederfand.

Ein Kontaktmann finanzierte mir einen Moonbeam, mit dem ich Frösche aus dem Naturschutzgebiet nähe des Fort Zancudo fangen sollte um diese später von einem weiteren Kontaktmann zu Ephedrin verarbeiten zu lassen.


Schnell bemerkte ich welches Risiko ich mit diesem Job eingegangen bin, weshalb ich versuchte schnellstmöglich auszusteigen.

Das gefiel meinem Kontaktmann allerdings überhaupt nicht, als ich versucht habe ihm das zu erklären. Meine letzte Erinnerung von besagtem Tag war ein lauter Knall.



2 Jahre später


Im Frühjahr 2019 erblickten meine Augen das erste mal nach 2 Jahren wieder Licht.

Ich versuchte mich zu Orientieren und bemerkte, dass ich mich in einem Krankenhaus befunden habe.

Es dauerte nicht lang, bis mich ein Krankenpfleger bemerkte.


Mir wurde erklärt wo ich mich befinde, was passiert sei und das meine Krankenhaus Rechnungen von einem Familienmitglied vollständig beglichen wurden.


Nach einer 2 Monatigen Reha, wurde ich im Februar 2019 aus dem Krankenhaus entlassen und nun stand ich da in Los Santos, ohne Perspektive gerade mal 2000$ in bar und einem längst Werkstatt reifen Moonbeam.


Ich erkundigte mich nach mehreren Gelegenheitsjobs und fuhr zu einem Herren der etliche Gärtner eingestellt hat.

Aus irgendeinem Grund fühlte sich mittlerweile alles in Los Santos viel freundlicher an und diese ständigen Kopfschmerzen waren wie vom Wind verweht.

Die Stadt hat sich in 2 Jahren um 180 Grad gedreht, es fühlte sich nicht mehr nach einer Stadt ohne Gesetz an, vermutlich Lag das an der größeren Bevölkerungsdichte und stärkeren Besetzung des Polizeiapparats.


Ich wollte meine Vergangenheit beruhen lassen, auch wenn die Narbe in meinem Bauch mich hin und wieder daran erinnern würde.

So schlug ich jedes noch so dubiose Jobangebot aus, den Fehler den ich damals begangen habe würde ich nicht erneut begehen.


Neues Leben, neues Glück


Ein paar Wochen im Job als Gärtner, durchsuchte ich das Internet nach weiteren Job oder Ausbildungsangeboten, bis mir irgendwann der Beruf als Taxifahrer in den Sinn kam.

Die Kriterien für diesen Beruf waren nicht allzu hoch, ich bräuchte nur noch einen Personenbeförderungsschein.


So fuhr ich also mit meinem Moonbeam und allem ersparten zur Fahrschule und meldete mich dort um meinen Schein zu absolvieren.

Nach kurzer Wartezeit, kam ein Mann mit spitzen blonden Haaren, einem Anzug und Sonnenbrille zu mir und stellte sich als Jeff Petterson Geschäftsführer der Fahrschule vor.

Er machte mit mir den Personenbeförderungsschein und nach ein wenig geplaudere, bot er mir ein Praktikum als Fahrlehrer an, welches ich dankend annahm.


Während des Praktikums lernte ich viele neue, freundliche Gesichter kennen.

Jeff, der mich zum Praktikum einlud, Tim McLaren der mich durch den Tag begleitete und dann noch eine Person, welche sich aufgrund eines äußerst markantem Lispeln direkt in mein Hirn brannte, Tim Bruns, der Stiefsohn von Jeff Petterson.


Das Praktikum lief äußerst Erfolgreich, weshalb ich mich gleich anschließend zur nächsten Bewerbungsphase auf eine Ausbildungsstelle zum Fahrlehrer beworben habe.


Nur wenige Tage darauf wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

Ich verbrachte die Zeit in der ich auf das Gespräch wartete hauptsächlich am Würfelpark, an dem ich jeden Abend neue interessante und kuriose Persönlichkeiten kennenlernte, oder einem Gitarristen beim klimpern zuhörte.


Am Tag meines Vorstellungsgesprächs suchte ich meine besten Klamotten zusammen und war pünktlich zum genannten Termin an der Fahrschule angekommen, mit mir noch einige andere Bewerber.


Mein Vorstellungsgespräch hatte ich mit Stellvertretendem Geschäftsführer Dieter Kinnski sowie dem Ausbildungsleiter Hacke von Peter.

Die Frage, was ich denn tun würde wenn in diesem Augenblick ein Pinguin mit Sombrero den Raum betreten würde, werde ich vermutlich nie vergessen.

Aber auch hier, schlug ich mich Erfolgreich, noch am selben Tag erhielt ich die Zusage für meine Ausbildung und bekam meine Einweisung von niemanden geringerem als Manni Mops, meinem Vater der sich äußerst gefreut hatte mich wieder auf den eigenen Beinen stehen zu sehen.


Eine fast sorglose Zeit


Cooming Soon.

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Jamal Mobamba

16.09.2019, 20:44

Leider hat Herr Dilling seinen besten Freund Jamal in seiner Biografie vergessen zu erwähnen :/:P

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Julius Dilling

16.09.2019, 23:40

Jamal Mobamba schrieb:

Leider hat Herr Dilling seinen besten Freund Jamal in seiner Biografie vergessen zu erwähnen :/:P

werde da demnächst noch was ändern das auch noch die wichtigsten Personen in Dilling's Leben erwähnt werden

Tim_Bruns

17.09.2019, 19:03

Meinen Namen habe ich auch nicht gefunden Herr Dilling. ^^

Julius Dilling

24.10.2019, 19:11

Story wurde mit mehr Einzelheiten sowie einer fortführung versehen.

Julius Dilling

22.01.2020, 22:07

Rechtschreibung grob Korrigiert.

Story erweitert

Julius Dilling

13.05.2022, 19:17

Änderung: Char-Geschichte wird grundsätzlich anders Erzählt.

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