[ABGELEHNT] Bewerbungsschreiben zum Sheriff
10.06.2020, 22:15
Bewerbung zum Ausbildungsplatz als Sheriff
Sehr geehrte Damen und Herren, im Jahre 1980 kam ich am 12. Mai in Red Country auf die Welt, wo ich meine gesamte Kindheit verbrachte. Wir hatten eine kleine Hütte, doch die Miete war immer sehr hoch. Meine Eltern hatten Schwierigkeiten uns über Wasser zu halten und so half ich ihnen bereits im Kindesalter bei den täglichen Arbeiten in der Fleischbergfabrik. Den Chef kümmerte es nicht, dass ich laut Jugendschutzgesetz nicht legitimiert war an gewerblichen Arbeiten zu partizipieren. Wenn ich mich nicht immer nach den Wünschen meines Vaters engagierte, erhielt ich harte Sanktionen, die er mittels physischer Gewalt mir gegenüber äußerte. Meiner Mutter erging es in dem Firmenbetrieb auch nicht besser. Denn Frauen wurden in der Firma ähnlich behandelt wie Kinder. Hinzu kam, dass sie an einem Kohleofen eingesetzt wurde, wodurch sich ihre Lungenfunktion über die Jahre hin stark einschränkte, sodass sie täglich am Abend hustend neben mir auf der Couch saß. Eines Tages verstarb meine Mutter an den schlimmen Folgen, die durch die Arbeitsbedingungen hervorgerufen wurden. Mein Vater verarbeitete dies nur schwer und so kam er in Kontakt mit Drogen, die er bei einem Dealer in Bone Country erhielt. Über die Zeit hin wurde er drogenabhängig, sodass er mich auch des Öfteren misshandelte. Diese Zeit war nach der Ausnutzung in der Fleischberbergfabrik die schlimmste Zeit meines Lebens. Des Öfteren lief ich davon, setzte mich ans Ufer und reflektierte über meine Vergangenheit. Ich stellte mir die Frage, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn wir von Beginn an Wohlhabender gewesen wären. Da ich es nicht mehr ertrug, bei meinem Vater in der Firma zu arbeiten, begann ich mich nach einem Job umzusehen. Aufgrund meiner bereits erworbenen handwerklichen Erfahrung entschied ich mich dazu, als Holzfäller auszuhelfen. Da ich ohnehin glücklicher war die frische Natur zu genießen, als der stickigen Industrieluft ausgesetzt zu sein, gestaltete sich das Arbeitsklima als sehr angenehm. Als ich mir ein ausreichend hohes Budget angespart hatte, zog ich nach San Fierro. Ich brauchte den Abstand zu meinem Vater, aber so wie es schien, schien es ihn nicht großartig zu stören, denn er meldete sich eine lange Zeit nicht. Erst nach einigen Monaten meldete er sich, um sich etwas Geld zu leihen. Scheinbar hatte er sein gesamtes Erspartes für die Drogen verbraucht. Doch nach all dem, was er mir angetan hatte, wollte ich ihm nichts leihen, woraufhin er auflegte und sich von dort an nicht mehr bei mir meldete. Dies war mir aber recht. Aus Angst, dass er versuchen würde, mich zu finden, entschloss ich mich doch die Durchreise nach Las Venturas anzugehen, worauf hin ich mich gleich an den nächsten Anwalt wendete, der eine einstweilige Verfügung aussprach, sodass mein Vater eine hohe Geldbuße zu erwarten hätte, wenn er sich mir auf einer Distanz von 50 Metern nähern würde. Unter diesen Schutzmaßnahmen versuchte ich, mir dort ein neues Leben aufzubauen in der Hoffnung, dass mein Vater mich nicht finden würde. Frei von jeglicher Unterstützung suchte ich in den Stellenanzeigen nach einem geeigneten Arbeitsplatz, doch dies leider vergebens. Die Stellenanzeiger boten mir keinen direkten Kontakt mit einer Firma, woraufhin ich mich von Taxis zu einzelnen Arbeitsstätten habe fahren lassen, um dort einen potenziellen Ansprechpartner anzutreffen. Als ich an einer Lagerhalle ankam, sah ich sehr produktive Arbeiter, die mit ihren Gabelstaplern Ladungen verluden. Unglücklicherweise habe ich etwas gesehen, was mir plötzlich die Sprache verschlug. Ich sah, wie ein blutiger Kopf aus einem Containerdeckel hervorragte, worauf hin ich mich gleich hinter der Mauer versteckte und daraufhin losrannte. Ich stellte kurzer Hand fest, dass mir zwei Männer mit herunter geneigten Kappen in Grau, auf den Fersen waren. Ich erhöhte das Tempo und nutzte Abkürzungen durch private Gärten, nahe gelegener Apartments. Ich stellte fest, dass ein Liebespaar in ihrem Vorgarten auf der Bank liebkosten, diese Gelegenheit nutzte ich und stieg durch deren angelehnte Tür und verschloss diese umgehend hinter mir. Ich beobachtete die zwei Männer in Grau, wie sie sich nach mir umsahen, durch ein kleines Fenster links neben der Tür, welches durch eine weiße Gardine einen optimalen Sichtschutz bot. Als ich sah, dass die beiden Männer sich entfernten, ging ich zum Umkleideraum des Paares und wechselte die Kleidung, um auf den Straßen nicht unbedingt aufzufallen. Was ich dort an der Lagerhalle sah, hat mir eine ganz differenzierte Sichtweise auf Las Venturas gegeben.
Wenn sich nur ein Drittel der Bevölkerung mit solch illegalen Geschäften beschäftigt, verzichtete ich lieber auf einen festen Sitz in Las Venturas und reiste vor 4 Jahren in Los Santos ein. Mit diesem Schreiben möchte ich Sie um den Eintritt in das Los Santos County Sheriff's Department bitten, da ich mit meiner aktiven Teilnahme meine Fähigkeiten als Beamten weiterbilden möchte. Mein großes Bestreben ist es, Los Santos von all den Unruhen zu befreien, die sie umgibt. In den vergangenen vier Jahren, die ich in Los Santos bin, verbrachte ich vielseitig. Ich habe den Grundwehrdienst besucht und schloss diesen mit der Note 7 ab. Da mir die Army ziemlich gut gefallen hatte, bin ich dort erst mal geblieben und habe mich dort zum Sergeant hochgearbeitet. Nach langer Zeit habe ich eigenständig die Army verlassen, um mich umzuorientieren. Die Orientierungsphase habe ich als Zivilist verbracht, da ich mit einigem Unklaren erst mal rein werden wollte. Als mir auffiel, dass dringend etwas am Gesundheitswesen in Los Santos geschehen musste, habe ich mich beim Los Santos Medical Center beworben, um den Staat tatkräftig zu unterstützen. Nachdem ich einige Zeit als Medic tätig war und bemerkte, dass die Todeszahlen mächtig gesunken waren, hielt ich es für das Beste, der nächsten Generation die gleiche Chance zu ermöglichen und verließ daher das Los Santos Medical Center. Vor Kurzem habe ich festgestellt, dass nun das Los Santos County Sheriff's Department eröffnet wurde. Da ich meine Chance sehe, es in dieser Fraktion weit zu bringen, nehme ich diese Möglichkeit in Kauf und bewerbe mich daher nun bei Ihnen. Ich liebe außerdem die nördlich, ländliche Gegend und bin mir ziemlich sicher, dass die Gelassenheit der Kollegen, auf eine angenehme Arbeitsatmosphäre deuten. Da meine fahrerischen Fähigkeiten in Verfolgungen, auch unter Stress, gut funktionieren, halte ich es für die richtige Entscheidung, mir eine Chance zu geben. Sollten noch Fragen offen sein, so verfügen Sie über mich. Gerne bin ich bereit noch Offenes in einem persönlichen Gespräch zu erörtern. Ich freue mich über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch.
OC:
Mein Name ist Pascal, ich bin 21 Jahre alt. Da ich kommende Woche meine Führerscheinprüfung (Theorie) habe, habe ich zurzeit etwas weniger Zeit aber das ändert sich nach der Prüfung wieder. Ungefähr 15 bis 22 Uhr bin ich täglich on. Ausnahme bildet der Spätdienst, da ich Schichtdienst im Einzelhandel habe.
Mit freundlichen Grüßen
Martin Broker
10.06.2020, 22:46

Bewerbung
Sehr geehrter Herr Broker,
Ihre Bewerbung befindet sich nun in Bearbeitung.
Die Evaluation Ihrer Unterlagen kann bis zu sieben Werktage dauern.
Mit freundlichen Grüßen
Dieter Dietrich
Recruitment Division
11.06.2020, 16:52

Bewerbung
Sehr geehrter Herr Broker,
Leider können wir Ihnen keinen Arbeitsplatz in unserer Behörde anbieten. Ihre Bewerbung ist somit abgelehnt.
Der Grund für die Ablehnung ist wie folgt:
- In einer der letzten Bewerbungsphase negativ aufgefallen. (Angabe falscher Informationen in der Bewerbung, sowie im Bewerbungsgespräch.)
- Mangelnde Qualität der Bewerbung.
Bitte sehen Sie unsere Ablehnung nicht als Wertung Ihrer persönlichen oder fachlichen Kompetenzen.
Wir wünschen Ihnen in der beruflichen Zukunft viel Erfolg.
Mit freundlichen Grüßen
Marie Dietrich
Recruitment Division
