Fragwürdige Validierung in der Recruitment Division

von JSchlatt 06.11.2021 4 Antworten 1064 Aufrufe
Geschlossen
JSchlatt

06.11.2021, 21:13

Sehr geehrte Damen und Herren,


mit diesem Schreiben möchte ich meine persönliche Erfahrung mit der Recruitment Division und teilweise Führungsebene niederschreiben.


Um eine grundsätzliche Prämisse geben zu können, beziehe ich mich bei diesem Schreiben auf meine Initiativbewerbung vom 26.10..

Die Bewerbung wurde mit der klassischen Phrase: "Ihre Bewerbung konnte uns nicht überzeugen" abgelehnt. Da dies natürlich nichtsaussagend ist, musste ich über mehre Ecken in Erfahrung bringen, was denn der eigentlich Ablehnungsgrund war.


Hier wurden mir zwei Ablehnungsgründe genannt:

  1. Die vergangene Meinungsverschiedenheit, die ich mit der damaligen Führungsebene hatte (eigentlich nur mit Herrn Levain).
  2. Es wäre nicht genügend Motivation aus der Bewerbung erkennbar gewesen.


Ich möchte gerne auf Punkt zwei zuerst eingehen. Sicherlich sind Bewerbungen immer schwierig, grob über den Daumen zu bewerten. Jede einzelne Persönlichkeit hat andere Präferenzen, die sie in einer Bewerbung sucht.

Zusätzlich sage ich auch vorab, dass meine Bewerbung kein Meisterwerk war. Sicherlich hätte ich weitaus ausführlicher und überzeugender sein können.

Der andere Punkt, den man aber hier berücksichtigen muss, ist, dass eine Bewerbung eigentlich nur ein kleiner Einblick in die Persönlichkeit eines Menschen darstellt und grundlegend der Mensch selber erst in einem Bewerbungsgespräch wesentlich umfangreicher validiert werden kann. Ich denke, ich darf mir hier dieses Urteil erlauben, aufgrund meiner langjährigen Erfahrung als Bewerbungsabteilungs-Mitglied und der unzähligen Bewerbungen, die ich selbst gelesen und bewertet habe.


Selbst aber reflektierend betrachtet, stelle ich mir die Frage, inwieweit ich Sie denn noch von meiner Motivation überzeugen soll?

Mal abgesehen vom Motivationsschreiben selber - inwieweit ist denn Loyalität gegenüber dem LSPD und eine lange Karriere für sie keine Motivation?

Für mich ist es leider absolut unverständlich, in welchem Maß Sie hier messen. Sie haben über einen Zeitraum von einem Jahr (und auch speziell in den vergangen Monaten) verschiedene Kollegen eingestellt, die das PD zu dem Image verholfen haben, wo es unter anderem heute steht. Hierbei rede ich aber keineswegs von einem guten Image.

Ex-Kollegen wurden damals für Ihre Illoyalität und Mangel an Respekt gegenüber dem Staat über einen langen schweren Prozess aussortiert. Wiederum werden diese aktuell mit offenen Armen bei Ihnen empfangen - sofern diese Ihren Standard einer Bewerbung gerecht werden.


Aufgrund dessen, wie ich meinen Dienst ausgeführt habe, muss ich leider die offene Frage stellen, was es denn überhaupt in Los Santos Wert ist, eine weiße Weste zu haben?

Nach aktueller Erfahrung muss ich ganz ehrlich sagen: einen Scheiß.



Nun würde ich gerne etwas Licht in den Schatten werfen, zu Punkt eins. Man hat hier weder Rücksprache mit mir oder weder (so vermute ich) mit Herrn Levain gehalten. Sollte Zweiteres nicht stimmen, umso trauriger.

Warum habe ich damals meine Kündigung 2020 eingereicht? Es wurde damals eine Entscheidung getroffen, die meiner Meinung nach rein persönlich gefällt wurde. Da ich Mitglied der Führungsebene war, bin ich der Überzeugung, die Interessen des gesamten PD's zu vertreten. Das allgemeine Interesse wurde hier nicht gewahrt und so reichte ich nach einiger Zeit meine Kündigung ein.

Reflektierend betrachtet, war die Situation damals sehr hitzig und sicherlich hätte ich die Gesamtsituation konstruktiver angehen können - im Allgemeinen würde ich die gleiche Entscheidung aber immer wieder fürs PD treffen.

Verständlicherweise bin ich in meiner Bewerbung auf diese Situation nicht näher eingegangen, da dies eine Situation zwischen Herrn Levain und mir war.


Bevor ich mich erneut beim PD bewarb, suchte ich ein paar Tage zuvor das Gespräch mit Herrn Levain. Hier wollte ich mir nicht meine Einstellung sichern, sondern ein Gespräch unter Ex-Kollegen führen, um ggf. alte Differenzen aus der Welt zu schaffen. Man sagte mir, es war damals natürlich nicht schön gewesen, aber es wäre alles in Ordnung.

Auf die nachträgliche Frage hin (um sicherzugehen), ob die vergangene Geschichte sich negativ auf eine mögliche Einstellung/Karriere beim PD auswirken würde, versicherte man mir, dass es keinen Grund geben würde, mich deswegen abzulehnen oder anders zu bewerten. Man hätte ja nichts Unehrenhaftes im PD angestellt.

Wie kann dies dann der Hauptgrund einer Ablehnung sein? Da fühle ich mich leider einfach nur verarscht - aus welchem Gründen auch immer.



Aus dem Gesichtspunkt heraus, dass immer mehr Bewohner den Staat Los Santos verlassen und das PD immer stärker unter Nachwuchs leidet, kann ich die Validierung von neuen Interessenten nicht im Ansatz nachvollziehen. Für mich ist es eine herbe Enttäuschung, dem Beruf nicht mehr nachgehen zu können, den ich einst in Los Santos mein Leben verschrieben habe und sagen muss, ich möchte da auch einfach kein Part mehr von sein.

Da ich leider kein Einzelschicksal bin, macht es die Sache nur noch umso trauriger.



Mit freundlichen Grüßen



Olaf Johansson,

stolzer Ex-Gärtner 595

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Frank Weniger

06.11.2021, 23:19

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Los Santos Police Department

Recruitment Division

Mission Row 1

Los Santos


Los Santos, 06.11.2021


Sehr geehrte Bewerber,



Ihre Beschwerde ist bei uns eingegangen wird werden uns dieses ansehen und dann bei ihnen melden.



Mit freundlichen Grüßen


Leitung der Recruitment Division - Chris Goldstein-Burton

Stellvertretende Leitung der Recruitment Division - Frank Weniger


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Riley Reid

07.11.2021, 18:40

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Los Santos Police Department

Recruitment Division

Mission Row 1

Los Santos


Los Santos, 07.11.2021


Sehr geehrter Herr Johansson,



wir möchten uns für Ihre Nachricht bedanken und hoffen Ihnen einen Einblick aus unserer Arbeit geben zu können. Wir werden uns bei der Beantwortung an Ihrer Reihenfolge orientieren.



Sie beziehen sich explizit auf die Initiativbewerbung vom 26.10.2021 ([ABGELEHNT]/Olaf_Johansson] Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als LSPD-Officer), welche wir am 01.11.2021 mit der Begründung "Ihre Bewerbung konnte uns nicht überzeugen" abgelehnt haben.


Uns ist nicht bekannt, wie Ihnen solche Ablehnungsgründe zugegangen sein sollen. Das geht schon deswegen nicht, weil es diese Ablehnungsgründe im Bezug auf Sie intern nicht gibt. Wenn Sie Sachen "über mehrere Ecken" erfahren, ist es schwierig, diese zu verifizieren. Es könnte sich um rein fiktive Aussagen handeln, diese könnten - stille Postprinzip - bis sie bei Ihnen angekommen sind völlig verdreht worden sein oder reine Spekulation sein. Wir würden da um mehr Informationen bitten, welche Personen welche Aussagen getätigt haben sollen, dann kann man das schnell aufklären.


Sie geben selber zu, dass Ihre Bewerbung kein Meisterwerk war. Sie sind einsichtsfähig genug, um zu erkennen, dass es ausführlicher und überzeugender hätte ausfallen können.

Wenn man Ihre Bewerbung das erste Mal öffnet, fällt als erstes auf das die Bewerbungsvorlage (LSPD • Bewerbungsinformationen (Geöffnet)) nicht eingehalten wurde. Gleich in der zweiten Zeile wird man das erste Mal stutzig. Sie geben an, dass Sie auf einer Parkbank hinter dem PD leben. Diese Aussage wirkt unseriös und unprofessionell. Wenn Sie in den Staatsdienst eintreten möchten, brauchen Sie eine richtige Anschrift zumindest einen richtigen Mietplatz oder ein eigenes Haus. Als Polizist sollten Sie sowohl im als auch außerhalb des Dienstes zu einem gewissen angemessenen Auftreten fähig sein. Was Sie geschrieben haben, mag stimmen, aber es überzeugt uns in der dargestellten Form nicht. Jemand, der wirklich Interesse am LSPD hat, wer wirklich behauptet, es sei eine Berufung für ihn, der hängt sich in eine Bewerbung rein. Sie haben quasi keinen Zeitdruck beim Schreiben der Bewerbung. Sie können die in 5 Minuten schreiben, sie können sich auch eine Stunde nehmen oder mehr. Ihr Text wirkt, als wäre er schnell hingeschrieben worden ohne sich mühe zu geben.


Uns ist bewusst, dass nicht jeder der größte Schreiber ist. Das haben wir in der Recruitment Division immer im Hinterkopf und so bekommen auch Personen mit qualitätsähnlichen Bewerbung die Chance, uns zu überzeugen. Wir empfehlen immer, dass sich Bewerber die Bewerbungen von anderen Leuten ansehen. Wenn man sieht, welche Bewerbung angenommen wurden und von welcher Qualität die sind, sollte man sich daran orientieren. Und von Ihnen mit der von Ihnen genannten Expertise kann man erwarten, dass sie etwas mehr Qualität zeigen können.


Das eine Bewerbung nur ein kleiner Einblick in die Persönlichkeit ist, das ist uns bewusst. Deswegen bekommen auch viele Leute eine Chance auf das Gespräch, auch wenn die Bewerbung keine 1+ ist. Mit Ihrer Erfahrung Stand 04/2020 sollte Ihnen trotzdem bewusst sein, dass mühe beim Schreiben beginnt. Eine Vorauswahl findet immer statt, in diesem Falle haben wir Sie nicht weiter berücksichtigen können.


Eine lange Karriere, welche vor Rund 1,5 Jahren endete ist kein Freifahrtsschein welcher Motivation bedeutet. Sie geben an das ein Langzeiturlaub zu Ihrem Ausscheiden geführt hat in all der Zeit ist viel passiert und wir haben nicht einmal von Ihnen gehört. In Ihrem jetzigen Beschwerde beichten Sie, dass doch mehr dahinter war und das man über das Thema Loyalität auch in Ihrem Fall aus allen Blickwinkeln schauen muss. Nach Ihrem Urlaub gab es auch keine Anstrengung erst mal ein ride-along zu machen, so wie es viele andere Bewerberinnen und Bewerber machen.


Sie mögen das letztes Jahr anders gehabt haben, aber wir stehen zu all unseren Kolleginnen und Kollegen. Wir sehen uns als ein Team und bei uns haben Leute jeglichen Hintergrunds die Chance, ebenfalls ein Teil dieses Teams zu werden. Wir sind der Überzeugung, dass sich die Menschen in Los Santos ändern können, auch wenn Sie das scheinbar anders sehen.


Laut Ihrer Bewerbung waren Sie im Detective Bureau tätig, dann müsste Ihnen auch bewusst sein, welche Mechanismen es innerhalb des LSPDs gibt, um die Qualität der Arbeit zu gewährleisten. Eine weiße Weste ist einiges Wert. Sie ist nicht nur Eintrittskarte in Behörden, sondern spiegelt auch die eigenen Handlungen wieder. Eine weiße Weste ist mit einer inneren Grundeinstellung verbunden, wenn Sie Ihre eigene weiße Weste nicht aus innerer Überzeugung haben, sondern nur als vorzeige Statistik ist, um in das LSPD zu kommen, dann bestehen ernsthafte Zweifel, das Sie geeignet sind.


Wenn Herr Levain Ihnen sagt, dass es nicht daran scheitern wird und in der Ablehnung auch nicht steht, dass es an Herrn Levain gescheitert ist. Dann können Sie auch davon ausgehen, dass es nicht an Herrn Levain gescheitert ist. Der Bewerbungsprozess durch die Recruitment Division lief bei Ihnen genauso ab wie bei allen anderen auch. Bei Ihnen war das Ergebnis ein anderes.


Nur weil Nachwuchs gesucht wird, heißt es für uns nicht, dass wir jeden aufnehmen müssen. Wir haben unseren erfolgreichen Bewerbungsprozess nicht umsonst.


Zusammenfassend möchten wir Ihnen noch mal vor Augen führen, dass unsere Entscheidung die Richtige war. Sie haben es nicht in Anspruch genommen, nach all der Zeit einen ride-along durchzuführen. Sie haben jetzt nach der Ablehnung Ihr wahres Gesicht gezeigt. Sie wollten Teil unseres Teams aus Kolleginnen und Kollegen werden, aber reden schlecht über diese. Sie wollten dem LSPD beitreten und erst nach der Ablehnung gestehen Sie, dass Sie subjektiv finden, es hätte ein schlechtes Image. Vorher fand kein Versuch statt über einen Dispatch oder das Vorsprechen bei der Leitstelle mit der Recruitment Division in Kontakt zu kommen. Ihnen geht es scheinbar darum, eine möglichst große Bühne zu bekommen und sich selbst zu präsentieren.


Sie schaffen es in keinem Absatz sachliche und konstruktive Kritik zu äußern. Eine Lösungsorientiertheit fehlt gänzlich.


Wir wünschen Ihnen für Ihr weiteren Weg alles Gute. Und wie der Ablehnung vom 01.11.2021 zu entnehmen haben sie ab dem 15.11.2021 wieder die Möglichkeit sich zu bewerben.



Freundlichen Grüße,


Public Relations Unit

Riley Reid


Im Namen von:

Leitung der Recruitment Division - Chris Goldstein-Burton

Stellvertretende Leitung der Recruitment Division - Frank Weniger


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JSchlatt

07.11.2021, 21:43

Sehr geehrte Frau Reid,


danke für Ihre rasche Antwort auf mein Schreiben.

Gerne möchte ich Ihnen final auch noch eine Antwort von meiner Seite mit auf dem Wege geben. Vielleicht können Sie ja dann konstruktive Kritik aus meinem anfänglichen Schreiben entnehmen.


Riley Reid schrieb:

Uns ist nicht bekannt, wie Ihnen solche Ablehnungsgründe zugegangen sein sollen. Das geht schon deswegen nicht, weil es diese Ablehnungsgründe im Bezug auf Sie intern nicht gibt

Nun, ich würde Ihnen an dieser Stelle nahelegen, wenn Sie schon in Namen von Herrn Goldstein-Burton dieses Schreiben verfassen, auch einen besseren Informationsaustausch mit genannter Person zu suchen. Herr Goldstein-Burton tätigte diese Aussagen selber (als Abteilungsleiter).


Riley Reid schrieb:

Wenn Sie in den Staatsdienst eintreten möchten, brauchen Sie eine richtige Anschrift zumindest einen richtigen Mietplatz oder ein eigenes Haus.

Ich gebe Ihnen absolut recht, dass dies unseriös wirkt. Aber dies entsprach lediglich der Wahrheit.

Wollen Sie mir also sagen, dass ich aufgrund von Obdachlosigkeit (zu diesem Zeitpunkt) keine Bewerbungen für den staatlichen Dienst schreiben darf? Wenn dem so sei, dann müssten Sie dieses auch in Ihren Bewerbungs-Voraussetzungen niederschreiben - Keine Strafe ohne Gesetz. Zudem glaube ich eher, dass Sie verkrampft versuchen, in der Bewerbung nach zusätzlichen Ablehnungsgründen zu suchen. Lustigerweise war im allgemeinen Feedback nie die Rede davon, dass die Bewerbung unseriös wirken würde. Ich stelle hier mal die kühne Behauptung in den Raum, dass sich zu 99% die Anschrift nie durchgelesen wird.

Wo Sie gerade dabei sind, Sie haben übersehen, dass ich meine Sozialversichertennummer nicht mit angegeben habe ;).


Riley Reid schrieb:

Und von Ihnen mit der von Ihnen genannten Expertise kann man erwarten, dass sie etwas mehr Qualität zeigen können.

Also wollen Sie mir hier erklären, dass Ihre Bewerber nach zweierlei Maße bewertet werden? Ex-Kollegen, die schon lange im Beruf waren, müssen Sie also mehr überzeugen als Leute die vor 3 Wochen noch ein Mitglied einer kriminellen Organisation waren? Halte ich für fraglich.


Riley Reid schrieb:

In Ihrem jetzigen Beschwerde beichten Sie, dass doch mehr dahinter war und das man über das Thema Loyalität auch in Ihrem Fall aus allen Blickwinkeln schauen muss.

Anscheinend haben Sie absolut nicht verstanden was mein Rücktrittsgrund war.


Riley Reid schrieb:

Eine weiße Weste ist einiges Wert. Sie ist nicht nur Eintrittskarte in Behörden, sondern spiegelt auch die eigenen Handlungen wieder. Eine weiße Weste ist mit einer inneren Grundeinstellung verbunden, wenn Sie Ihre eigene weiße Weste nicht aus innerer Überzeugung haben, sondern nur als vorzeige Statistik ist, um in das LSPD zu kommen, dann bestehen ernsthafte Zweifel, das Sie geeignet sind.

Sicherlich war ich in der (falschen) Erwartungshaltung, dass man mich im PD nicht vergessen hat. Aufgrund der Tatsache, was man geleistet hatte, war ich der Annahme, dass man kein schwereres Bewerbungsprozedere zu erwarten hat. Anscheinend haben Sie dahingehend eine komplett andere Ansicht.

Dabei sollte man aber nicht vergessen, über was wir hier reden. Sie stellen Ihr Schreiben so dar, als würde ich von Ihnen erwarten, dass Sie mich gleich mit Rang 10 einstellen und jegliche Posten in den Abteilungen wiedergeben.

Nach (fast) zwei Dienstjahren brauchen Sie mir nicht erklären, was es heißt, mit einer Überzeugung fürs PD zu stehen.


Riley Reid schrieb:

Sie wollten Teil unseres Teams aus Kolleginnen und Kollegen werden, aber reden schlecht über diese.

Wo tue ich dies? Kritik auszuüben heißt automatisch für Sie schlecht über Kollegen zu reden? Das gewisse Kollegen eine sehr schwarze Vergangenheit im PD hatten, hat nichts mit schlecht reden zu tun. Dies ist einfach ein Fakt.


Riley Reid schrieb:

Sie wollten dem LSPD beitreten und erst nach der Ablehnung gestehen Sie, dass Sie subjektiv finden, es hätte ein schlechtes Image.

Ich würde Sie bitten, sich meinen Satz noch mal ordentlich durchzulesen, bevor Sie falsche Behauptungen aufstellen. Der Kernpunkt meiner Aussage war, dass Kollegen DAMALS das PD mit ihrem untragbaren Verhalten in den Schmutz gezogen haben. Das dieses Image schon seit Jahren besteht, ist nichts Neues. Der Unterschied zwischen Ihnen und mir ist, dass ich anscheinend so realitätsnah war, mir dieses einzugestehen.


Riley Reid schrieb:

Vorher fand kein Versuch statt über einen Dispatch oder das Vorsprechen bei der Leitstelle mit der Recruitment Division in Kontakt zu kommen.

Ich weiß leider auch hier nicht, woher Sie Ihre Informationen beziehen - aber anscheinend wurde Ihnen auch hier nicht mitgeteilt, dass ich dreimal versucht habe, den Kontakt explizit mit Herr Goldstein-Burton aufzunehmen. Vielleicht können Sie nachvollziehen, dass es mir etwas zu blöd geworden ist, nachdem ich mehrere Stunden versucht habe, ein Gespräch mit Herrn Levain (nicht anwesend zu der Zeit) oder Herrn Goldstein-Burton zu führen.


Riley Reid schrieb:

Sie haben es nicht in Anspruch genommen, nach all der Zeit einen ride-along durchzuführen.

Verzeihen Sie bitte, dass ich während der Invasion leider an keinem Ride-Along teilnehmen konnte... Auch wenn dies mein Ziel war. Leider ist in dieser Hinsicht meine Zeit etwas begrenzt.


Riley Reid schrieb:

Sie haben jetzt nach der Ablehnung Ihr wahres Gesicht gezeigt.

Wenn Sie mich kennen würden (was Sie definitiv nicht tun), so würden Sie wissen, dass ich stets Kritik innerhalb des PD's ausgeübt habe, wenn es angebracht war. Aber es passt zu Ihrem Schreiben, wenn sie nur eines bei meiner Beschwerde empfinden: Einen Angriff auf die Ehre.



Als Fazit würde ich Ihnen gerne mitteilen, dass ich über Ihr Schreiben weitaus enttäuschter bin als über den ganzen Akt, der zuvor stattgefunden hat. Sie werfen mir vor, dass ich in keinem Satz sachlich oder konstruktiv wäre - nun, das kann ich bei Ihnen auch nicht erkennen.

Es fehlt jegliche Deeskalation oder ein Versuch, einen Dialog aufzubauen. Angesichts der Tatsache, dass Sie als eine Repräsentantin des PD's vortreten, ist es nur noch umso trauriger, wenn Sie nicht in der Lage sind, einen Konsens zu finden.


Sicherlich habe ich mir hier Luft gemacht und meine Frustration niedergeschrieben. Wieso tat ich dies? Da ich mich ungerecht behandelt fühlte im Bewerbungsprozess. Ich hätte einfach meinen Mund halten können, meine Bewerbung in zwei Wochen erneut schreiben können und wahrscheinlich ganz normal eingestellt werden.

Warum hab ich diesen Weg nicht gewählt? Einfach um auf diesen Missstand hinzuweisen, wissentlich, dass ich mir jegliche erneuten Bewerbungsversuche sparen kann. Lustigerweise kontaktierten mich andere Ex-PDler, die mir das gleiche Schicksal mitteilten. Aber natürlich ist es nicht fraglich, wie diese auch durch Ihren "erfolgreichen Bewerbungsprozess" durchfallen konnten.


Anstatt diese vermeintlichen Missstände zu evaluieren oder vielleicht sogar in einen gemeinsamen Dialog zu treten, nutzen Sie diese Fläche, um auf persönlicher Ebene gegen mich zu argumentieren und auf diese Weise das Image vom PD zu wahren (oder einfach nur die Konversation zu gewinnen).

Sie sind zu keinen Punkt daran interessiert, die Diskussion in eine andere Richtung zu lenken, geschweige denn irgendetwas aus dieser Beschwerde mitzunehmen. Ihr einziges Ziel ist es, wie ein Kind mit dem Finger auf mich zu zeigen und lauter als der Vorredner zu schreien. Normalerweise würde mich hier ein derartiges Verhalten nicht schockieren. Angesichts aber der Tatsache, dass es Ihr Job ist, Ihre Stimme als "Waffe" einzusetzen, fehlen mir jegliche Worte.

Allgemein habe ich Sie als Persönlichkeit eingeschätzt, die in der Lage ist, einen Konsens aufzubauen. Auch wenn ich Ihre Handschrift wiedererkenne, erkenne ich nicht wirklich Ihren typischen Wortlaut wieder. Schade.


Von mir aus können Sie auf dieses Schreiben antworten oder nicht - ist mir persönlich eins. Sie brauchen auch keine Sorge haben, dass ich mich erneut bewerben werde. Ihr Schreiben hat einfach deutlich gezeigt, welches Image das PD aktuell repräsentiert und dies ist (anhand Ihres Schreiben abgeleitet) schockierend.




Mit freundlichen Grüßen




Olaf Johansson

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Riley Reid

08.11.2021, 01:10

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Los Santos Police Department

Recruitment Division

Mission Row 1

Los Santos


Los Santos, 08.11.2021


Sehr geehrter Herr Johansson,



wir danken, dass Sie sich erneut Zeit genommen haben, um für Ihr Anliegen einzustehen. Sie schließen Ihren Brief sinngemäß damit, dass Ihnen eine Antwort seitens des LSPD egal ist. Aus Sicht des LSPDs besteht in solch ernsten Angelegenheiten immer Gesprächsbereitschaft. Wir akzeptieren auch Gesprächsabbrüche der Vollständigkeit halber wollen wir trotzdem einige Wörter da lassen.


Eine Ablehnung ist in der Regel nichts Schönes. Noch doloröser ist es, wenn das Ergebnis so überraschend scheint. Jede Person geht damit anders um und empfindet andere Emotionen dabei. Umso erfreuter sind wir, wenn - wie in Ihrem Fall - nicht einfach nichtssagend gegangen wird, sondern nach Antworten gesucht wird. Vor allem als Bewerber ist es oftmals Ziel, alte Fehler nicht zu wiederholen.


Aus Ihrer Beschwerde geht hervor, dass Sie mit dem angegebenen Ablehnungsgrund unzufrieden sind und sich benachteiligt fühlen. Und dass Sie enttäuscht waren, dass es bei Ihnen und nicht näher genannten anderen nicht geklappt hat.


Die einzige Lösung, welche wir Ihnen in dem vorliegenden Fall anbieten können, ist die Zusicherung, dass eine Ablehnung nicht in die Bewertung nachfolgender Bewerbungen übergeht. Jeder hat die Möglichkeit, sich nach 14 Tagen wieder zu bewerben und die Möglichkeit eines ride-alongs ist nicht beeinträchtigt. Ebenso möchten wir betonen das jegliche Fragen, Sorgen, Nöte, Kritiken und andere Schriftsätze im Rahmen des ordentlichen Diskurses einer zukünftigen Bewerbung nicht entgegenstehen und auch nicht auf das Ergebnis Einfluss nehmen.


Sie haben bereits mit Ihrem Eingangsschreiben geäußert, dass Sie kein weiteres Interesse am Los Santos Police Department haben. Sollte sich das irgendwann ändern, oder sehen sich andere Leute in einer Ähnlichen Situation, empfehlen wir zusätzlich unsere offenen Bewerbungsrunden.


Wie in meinem ersten Schreiben dargelegt, wissen wir das nicht jeder gerne schreibt und manche besser im direkten Gespräch überzeugen können. Genau solche werden gerne wahrgenommen und werden durchweg positiv beschrieben. Durch die Beteiligten wurde nun festgelegt, dass es in den kommenden Tagen genau solch eine offene Bewerbungsphase geben wird, eine größere Mitteilung erfolgt gesondert. Das ist die Chance, um direkt im Gespräch zu überzeugen.


Ihre Frustration und Ihre Gedanken kann ich mir nun vorstellen und mich hineinversetzen. Sie können sich sicher sein, dass wir Sie und Ihre Schriftsätze ernst nehmen und mitnehmen. Ihre Entscheidungen akzeptieren wir. Wir bitten Ihrerseits um Verständnis, dass wir nicht auf persönliche Angriffe eingehen werden.


Ich kenne Sie in der Tat nicht. Vor Ihrem Schreiben habe ich noch nie etwas von Ihnen gehört und auch noch nie mit Ihnen interagiert, zumindest nicht bewusst. Mir ist auch nicht bekannt, ob Sie jemals von mir gehört hätten.



Wir verbleiben mit freundlichen Grüßen,


Public Relations Unit

Riley Reid


Im Namen von:

Leitung der Recruitment Division - Chris Goldstein-Burton

Stellvertretende Leitung der Recruitment Division - Frank Weniger


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