Geschichte
04.04.2024, 16:45
Ich wuchs in Japan in einem kleinen Dorf namens Ine in der Region Kyoto auf. Meine Familie hatte kaum Geld und die Arbeit im Fischerdorf war sehr hart für einen kleinen Jungen wie mich. Meine Mutter war selbst noch sehr jung, als sie mich zur Welt brachte. Sie wurde von ihrer Familie verstoßen, da sie ein uneheliches Kind in die Familie brachte und meinen Vater, ein Fischer auf der Durchreise, habe ich nie kennengelernt.
Meine Mutter und ich wurden von einer lieben Fischerfamilie aufgenommen, die uns Essen und Unterschlupf gab. Aber das Leben auf dem Dorf war hart und schwer. Das Essen war knapp, doch die Bewohner halfen sich gegenseitig. In der kleinen Hütte der Fischerfamilie teilten meine Mutter und ich uns ein Zimmer und wir halfen täglich beim Fischen aus.
Als ich 15 Jahre alt war, ist meine Mutter damals gemeinsam mit den Fischern auf das offene Meer gefahren. Doch am späten Abend kam eine starke Sturmflut. Seit diesem Abend sah ich meine Mutter samt den restlichen Fischern nie wieder…
Ich war mehr oder weniger auf mich alleine gestellt. Ich lernte über die Zeit einen älteren Herren aus der Yamaguchi-Gumi, einer Gruppierung der Yakuza, kennen, der an einem Stand auf dem Markt Fischereibedarf anbot. Dieser hatte Mitleid mit meiner Situation und bot mir an, mit ihm zu reisen. Schnell merkte ich, dass der Stand nur Tarnung für seine eigentlichen Geschäfte war.
In der Zeit, als ich mit dem älteren Herren unterwegs war, wurde ich mehr und mehr in die illegalen Geschäfte der Yakuza eingeweiht. Ich nahm unter anderem an unzähligen illegalen Straßenrennen, die ich stets gewann, teil. Doch wie sich im späteren Verlauf herausstellte, hatte eine kleine Gruppe der Shinwa-Kai ohne Wissen von mir und der Yakuza ihre Finger mit im Spiel.
Sie manipulierten diverse Rennen und Autos der anderen Teilnehmer. Dies sollte sich an einem späteren Zeitpunkt meines Lebens noch rächen. Als ich 18 Jahre alt war, hatte die Yakuza mehr mit mir vor, da ich bisher alle Aufgaben zur größten Zufriedenheit erledigt hatte. Ich reiste nun also nach Los Santos.
Dort gab es eine Gruppierung namens Bosozoku-Kai, die im Jahr 2018 von Feliciano Lapitan, Kenneth Metherson und Gustavo Savastano nach einem tragischen Unfall der vorherigen Leaderschaft mithilfe der Yakuza gegründet wurde.Die damaligen Hauptgeschäfte fokussierten sich primär darauf, die Yakuza mit Meth und Schutzwesten zu versorgen.
Um mich weiter beweisen zu können, trat ich gemeinsam mit Nico Obermayer, welchen ich in Los Santos kennengelernt hatte, der damaligen Kleinfamilie der Yakuza bei. Als Hood diente damals das Hotel in Del Perro. Aufgrund der immens wachsenden Anzahl an Mitgliedern entschlossen wir uns jedoch, in die Yakuza Straße zu ziehen, um näher an der Hauptfamilie zu verweilen. Der neu gewählte Standort brachte die Möglichkeit, logistische Abläufe noch weiter zu optimieren und die Großfamilie noch besser zu beliefern. Es gab jedoch nicht immer nur gute Zeiten und so kam es zu einem der schlimmsten Ereignisse der Bosozoku-Kai.
Der Gründer Feliciano Lapitan hatte die Yakuza für eine andere Familie verraten, weshalb er von dem damaligen Oyabun der Yakuza in Los Santos Hattori Hanzo hingerichtet wurde.
Wir standen nun ohne Leaderschaft da, da derweil die anderen Gründer der Familie schon längere Zeit kein Teil mehr dieser waren. Daraufhin hat der damalige Oyabun der Yakuza in Los Santos mich als neuen Kumicho auserkoren. Durch die Umstrukturierung änderte sich auch einiges bei der Yakuza.
04.04.2024, 16:46
Wir erhielten neue Ansprechpartner in Form von Fred Kawasaki und Yuri Hanzo. Yuri Hanzo stellte uns ebenfalls ein neues Anwesen in Vinewood zur Verfügung. In kürzester Zeit erreichten wir einen Meilenstein. Es waren 50 Personen Teil der Familie, was ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht einmal in meinen Träumen hätte vorstellen können. Wir dachten uns, dass dies der Höhepunkt war. Es sollte gleichzeitig aber auch das Ende einer Ära bedeuten, da uns einfach der Platz fehlte und wir Sehnsucht nach der Yakuza Straße hatten.
Es dauerte eine lange Zeit, bis wir uns dort eine Villa finanzieren konnten. Nach dem Erwerb der Immobilie wurden sämtliche Geschäfte hier durchgeführt. Der Alltag wurde von Schießereien mit dem FIB bis hin zu gewaltsamen Meinungsverschiedenheiten mit anderen Gangs geprägt.
Jedoch reichte mir dieser scheinbar perfekte Moment nicht. Gleichzeitig kam mit Fred Kawasaki einer der Ansprechpartner der Yakuza auf mich zu. Er wollte genauso wie ich höher hinaus und weitere Geschäftszweige ergründen.
Dies erreichten wir, indem wir uns als eigenständige Organisation in Los Santos durchsetzten. Damit verbunden war die vollständige Ablösung von der Yakuza. Der Standpunkt am Westhighway brachte eine perfekte Lage mit sich, um neuen Geschäften nachzugehen. Wir beschäftigten uns seitdem mit der Herstellung und dem Verkauf von kleinkalibrigen Waffen. Schnell kam es zu großen Auseinandersetzungen gegen die Bruderschaft sowie das Madrazo-Kartell. Leider war dieses Anwesen allerdings für die Familie zu klein und somit zogen wir nach Del Perro, um neben der Vespucci-Bank fortan Präsenz zu zeigen.
Nach einiger Zeit merkten wir, dass die Waffenschieberei nicht mehr lukrativ war und fanden schließlich die Möglichkeit, fortan Drogen zu verkaufen. Besonders die Droge Red Dragon Sativa fand bei den Bewohnern in Los Santos einen großen Absatzmarkt und die Bosozoku-Kai verfestigte sich fortan in Morningwood um dort weiter an Einfluss zu gewinnen.
Hier gab es allerdings im Laufe der Zeit große Auseinandersetzungen mit der La Cosa Nostra, abermals dem Madrazo-Kartell und anderen Familien in Los Santos. Man konnte in der damaligen Zeit klar von einem Melting Pot sprechen, der jeden Tag drohte auszubrechen.
Doch auch mir ging es zu dieser Zeit immer schlechter. Denn eines Tages nach einem Aufnahmeritual eines Mitgliedes sah ich, als ich nach Hause gekommen bin, dass meine Haustür einen Spalt offen stand. Ich trat mit gezogener Waffe in meine Wohnung ein und durchsuchte diese.
Ich fand nur einen Brief, welcher mit einem Messer an meiner Wohnzimmerwand befestigt war, sowie ein Schriftzug aus Blut, der mich warnen sollte, niemandem etwas zu erzählen. In dem Brief waren Bilder, die die Manipulation von den Autos meiner damaligen Kontrahenten zeigten. Mir wurde direkt bewusst, dass damals jemand einiges getan haben muss, damit ich relativ leicht die Rennen gewinnen konnte.
Nun forderte die mir noch unbekannte Gruppierung der Yakuza eine Menge Geld dafür, dass sie herausgefunden haben, dass die Rennen nicht fair gewonnen wurden und ihnen deswegen ein großer Schaden entstand. Doch das war nicht alles, ein Fahrer ist bei einem schweren Unfall an den Verletzungen erlegen. Dieser Fahrer war in der Gruppierung einer der besten und wichtigsten Fahrer.
Von dort an bekam ich regelmäßig Drohbriefe und Forderungen. Ich sollte so viel Geld bezahlen, welches ich nicht hatte, das ich wohl oder übel die Entscheidung treffen musste, mit dieser Gruppierung mitzugehen. Denn sie drohte mittlerweile meine komplette Familie zu töten. Ich konnte es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, dass ich mit meiner Vergangenheit das Leben meiner Familie gefährden würde.
Ich beschloss, das Geld zurückzuzahlen, indem ich für die Gruppierung namens Matsuba-Kai in Japan arbeite. Damit einhergehend musste ich die Bosozoku-Kai verlassen.
Nun forderte die mir noch unbekannte Gruppierung der Yakuza eine Menge Geld dafür, dass sie herausgefunden haben, dass die Rennen nicht fair gewonnen wurden und ihnen deswegen ein großer Schaden entstand. Doch das war nicht alles, ein Fahrer ist bei einem schweren Unfall an den Verletzungen erlegen. Dieser Fahrer war in der Gruppierung einer der besten und wichtigsten Fahrer.
Von dort an bekam ich regelmäßig Drohbriefe und Forderungen. Ich sollte so viel Geld bezahlen, welches ich nicht hatte, das ich wohl oder übel die Entscheidung treffen musste, mit dieser Gruppierung mitzugehen. Denn sie drohte mittlerweile meine komplette Familie zu töten. Ich konnte es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, dass ich mit meiner Vergangenheit das Leben meiner Familie gefährden würde.
Ich beschloss, das Geld zurückzuzahlen, indem ich für die Gruppierung namens Matsuba-Kai in Japan arbeite. Damit einhergehend musste ich die Bosozoku-Kai verlassen.
Im Fudo wurde ein Abschied gefeiert und alle Mitglieder wussten immer noch nicht, was mit mir los war. Ich nannte immer wieder andere Gründe, um das ganze Geheim halten zu können. Dies war eine Bedingung, sonst wäre das Fudo samt allen Familienmitgliedern und Freunden in die Luft gesprengt worden.
Durch meinen Abschied geriet die gesamte Familie der Bosozoku-Kai aus den Fugen und viele Mitglieder schlossen sich anderen Familien an, oder kehrten ebenfalls nach Japan zurück. Somit war unsere Familie zu diesem Zeitpunkt am Ende.
Nachdem ich für die Matsuba-Kai diverse illegale “Death Race” Rennen gefahren bin und dort einige Fahrer durch meine riskante Fahrweise ums Leben gekommen sind, war die Schuld endlich beglichen. Diese Freiheit wollte ich nutzen, um in mein altes Leben zurückzukehren.
Aus diesem Grunde flog ich wieder nach Los Santos. Hier musste ich allerdings feststellen, dass unser Fudo komplett verlassen war und sich meine alte Familie während meiner Abwesenheit zerstreut hatte.
Daraufhin durchsuchte ich mein Telefonbuch nach noch aktiven Telefonnummern. Ich erreichte unter anderem Jan Winchester, meinen Adoptivsohn, der schon damals für mich zuverlässig eine Kleinfamilie der Bosozoku-Kai leitete, um uns mit sämtlichen Dingen zu beliefern, die wir benötigten. Jan war auch zum späteren Zeitpunkt Teil der Bosozoku-Kai. Ich sah schon damals in Jan mich selbst in jüngeren Jahren.
Er war zu dem Zeitpunkt Lost MC Mitglied. Er und andere ehemalige Mitglieder der Bosozoku-Kai versuchten mich zu überreden ein Mitglied des Lost MC’s zu werden. Im Laufe der Zeit bot mir der Vize-Präsident, Joe Dickens, der zuvor einer meiner vertrauenswürdigsten Freunde in der Bosozoku-Kai war, einen Platz im MC und später in der Leaderschaft desselben an.
Nach einer ganzen Zeit kam es aber zu Meinungsverschiedenheiten und die Wege trennten sich vom Lost MC. Zu diesem Zeitpunkt sammelten sich einige alte Bosozoku-Kai Mitglieder, die gemeinsam mit mir entschlossen waren die Bosozoku-Kai neu aufleben zu lassen und möglichst viele der alten Familienmitglieder wieder vereinen zu können.
